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Start » Schule » International Cooperation » Erasmus+ in Estland: Gemeinsam tüfteln, bauen und Kulturen entdecken

Eine Woche voller neuer Erfahrungen, kreativer Ideen und internationaler Zusammenarbeit: Im Rahmen des Erasmus+-Programms reisten unsere Schülerinnen und Schüler für eine Woche nach Tartu in Estland. Dort arbeiteten sie gemeinsam mit estnischen Jugendlichen an einem spannenden Projekt: dem Bau eigener Seifenkisten aus Getränkekisten.

              

Im Mittelpunkt des Austauschs stand die Zusammenarbeit in deutsch-estnischen Teams. Die Schülerinnen und Schüler hatten die Aufgabe, aus einfachen Getränkekisten fahrtüchtige Seifenkisten zu entwickeln. Bevor es an die praktische Umsetzung ging, waren zunächst Kreativität und technisches Verständnis gefragt. Gemeinsam tauschten die Jugendlichen Ideen aus, entwarfen erste Designs und hielten ihre Vorstellungen in technischen Zeichnungen und Skizzen fest. Dabei mussten sie nicht nur konstruktive Herausforderungen meistern, sondern auch sprachliche Barrieren überwinden und gemeinsam Lösungen finden.

Anschließend ging es in die praktische Arbeitsphase: Die Teams begannen mit der Fertigung der Rahmen für ihre Seifenkisten. Hier waren handwerkliches Geschick, Teamarbeit und eine gute Abstimmung notwendig. Schnell zeigte sich, wie gut die internationale Zusammenarbeit funktioniert und wie viel Spaß das gemeinsame Tüfteln und Bauen machte.

Neben der Projektarbeit blieb auch genügend Zeit, Estland und seine Kultur kennenzulernen. Bei einer Stadtführung erkundeten die Schülerinnen und Schüler Tartu und erhielten spannende Einblicke in die Geschichte und das Leben vor Ort. Auch die beeindruckende Natur und Umgebung Estlands konnten sie entdecken. Der persönliche Austausch mit den estnischen Jugendlichen bot darüber hinaus viele Gelegenheiten, kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede kennenzulernen und neue Freundschaften zu schließen.

                                       

Nach einer abwechslungsreichen und erlebnisreichen Woche ging es für die deutsche Gruppe zurück nach Hause. Doch das gemeinsame Projekt ist damit noch lange nicht abgeschlossen!

Die Fortsetzung folgt beim Gegenbesuch in Deutschland. Dann werden die deutsch-estnischen Teams ihre Seifenkisten fertigstellen. Besonders die Entwicklung und der Einbau der Lenkung und der Achsen stellen die Jugendlichen noch vor spannende technische Herausforderungen.

Den krönenden Abschluss bildet schließlich ein gemeinsames Seifenkistenrennen in Hildesheim. Dort können die Teams ihre selbst entwickelten Fahrzeuge unter realen Bedingungen testen. Dabei wird sich zeigen, welche Konstruktion am besten funktioniert und welche kreativen Ideen sich in der Praxis bewähren.

Schon jetzt steht fest: Bei diesem Erasmus+-Projekt geht es um weit mehr als nur den Bau von Seifenkisten. Es verbindet technisches Lernen mit interkulturellem Austausch, fördert Kreativität und Teamgeist und zeigt, wie bereichernd die Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg sein kann.

Wir freuen uns auf den Gegenbesuch unserer estnischen Partnerschülerinnen und -schüler und sind gespannt, welche Seifenkiste in Hildesheim als Erste die Ziellinie überquert!

Ko - finanziert von der europäischen Union

 

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